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Tech Talk #2 @Power2Drive_Integrating with DNOs.mp4
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Tech Talk #2: Integrating EV Charging with DNOs at Power2Drive
Strategies for Seamless Integration of EV Charging Systems with Distribution Network Operators
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Herzlich Willkommen zum Tech Talk 2.0 auf der Power2Drive am FlexiCharge Stand. Wir werden heute über das Thema Verteilnetz-Betreiber-Integration sprechen, Herausforderungen für Ladeinfrastrukturbetreiber, Lösungen. Und da habe ich mir heute hier Verstärkung erholt von den Experten Firma SAE IT Systems Eugenio Cavaliere. Vielleicht möchtest du dich einmal vorstellen? Ja, mein Name ist Eugenio Cavaliere. Ich bin von der Firma SAE IT Systems. Wir sind Betreiber von Fernweg Technik. Das machen wir schon seit 50 Jahren. Also Stamm sitzt in Köln und arbeiten ganz eng mit Energieversorgern zusammen. Das sind eigentlich unsere Hauptkunden, die unsere Fernwegtechnik einsetzen. Und da eigentlich auch im Verbund. Das heißt also, wir machen nicht nur Sturm, sondern auch Wasser, Gas, Fernwärme. Also alles, was das Thema Fernwegtechnikübertragung zum Leitsystem betrifft. Ja, jetzt wissen wir ja, in Deutschland gibt es ja nicht so wenig Verteilnetz-Betreiber. Ich glaube, ich habe mal so gehört, 800 um den Dreh. Also das ist schon eine ziemliche Hausnummer. Also die Verteilnetz-Betreiber sind ja eure Kunden. Was habt ihr da in Marketshare in Deutschland? Ja, ich würde mal sagen, dass wir so 60 Prozent Marktanteile haben in Deutschland. 60 und 70 Prozent. Ja, also zwischen 60 und 70 Prozent. Aber das sind dann also Energie, elektrisches Verteilnetz. Genau. Also Energieversorger, Energieversorger, die im Verbund sind. Weil ein Energieversorger macht ja nicht nur Strom, sondern hauptsächlich auch Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Fernwärme. Das sind die meisten Stadtwerke bei uns in Deutschland, die im Verbund das Ganze organisieren. Es gibt aber natürlich auch die Großen, zum Beispiel eine E.ON, die natürlich nur im Strombereich dann tätig ist. Natürlich auch ein großer Kunde von uns, mit dem wir auch sehr, sehr viel zusammenarbeiten. Ja. Ja, und jetzt mal ein bisschen Thema. Wir sprechen ja über Ladeinfrastruktur, Integration, Charging Hubs in die Verteilnetze. Ist das ein Thema bei euch? Wird das, also kommen eure Kunden auf euch zu, aktiv mit Anfragen? Oder wie sieht das auf eurer Seite aus? Ja, da kommen jetzt mittlerweile sehr viele Kunden auf uns zu. Gerade die Großen. Also gerade auch die ENBW zu nennen. Das ist eigentlich sehr großer. Und da haben wir auch schon etliche Projekte mit der ENBW realisiert und setzen unsere Fernwärme. Und dann sind wir tatsächlich dort erfolgreich. Ja, von unserer Seite ist das ähnlich. Also wir sind ja Lasse Energie Management Anbieter für Ladeinfrastrukturbetreiber, technische Betreiber, aber auch kommerzielle Betreiber. Und ja, was wir, also das ist so in den letzten zwölf Monaten, sechs bis zwölf Monaten aufbekommen, insbesondere im Zusammenhang mit den Deutschlandnetz-Ausschreibungen, dass die Kunden kommen und zu uns kommen und fragen, naja, seid ihr denn VDE 4100, 410, 4105 compliant? Und bei uns ist es ja so, wir bieten ja für den Kunden das Lasse Energie Management. Also wir sorgen dafür, dass an einem Netzanschlusspunkt eine bestimmte Wirkleistung nicht überschritten wird, sodass der Netzanschlusspunkt nicht überlastet wird. Und wie gesagt, wir bekommen jetzt diese Anfragen zur VDE 4100, 410 compliance. Kannst du ein bisschen was zu diesen VDE-Normenrichtlinien sagen? Ja, es ist halt äußerst schwierig, diese Richtlinien genau umzusetzen, weil jeder Energieversorger bei uns in Deutschland macht es natürlich anders. Die Anforderungen waren, bestimmte Informationen von einer Trafostation zu übertragen. Das Leitsystem, die dem Energieversorger wichtig sind. Das sind Standardthemen oder Standardinformationen, die der Energieversorger haben will. Aber es gibt noch viele, viele andere Bereiche, also Messwerte, digitale Eingänge, digitale Ausgänge, die immer noch in jeder eigenen einzelnen TAB von jedem Energieversorger festgelegt wird. Und da muss man sich mit jedem Energieversorger abstimmen. Es gibt keinen Standard in der 4110. Also wir sprechen hier grundsätzlich für die 4110, weil die 41005, das sind ja Anlagen bis 135 kW. Ich glaube, in dem Bereich sprechen wir ab 135 kW bei der 4110. Da sind leider die TABs alle unterschiedlich. Ja, und das ist genau das Thema. Die TABs sind alle verschieden und das sind genau die Herausforderungen, die unsere Kunden haben. Die bekommen von jedem, also ein nationaler Player, Ladeinfrastrukturbetreiber, der Ladeinfrastruktur im Deutschlandnetz ausrollt, wird damit, ich weiß nicht, wie vielen Verteilnetzbetreibern zu tun haben. 800. Ja, 800. Aber mein Kollege, ich sage das immer meinen Kollegen und ich sage, das sind 800 verschiedenen, aber der Kollege sagt, ja, da sind aber keine 800 verschiedenen technischen Lösungen. Wie ist das? Wie viel sind es wirklich? Also sind es wirklich, macht jeder seine, kocht jeder seine eigene Suppe? Also bei den 800 sind natürlich nicht 800 große Energieversorger. Also sind ganz kleine Energieversorger ab 5000 Einwohner. Stadtwerke. Kleine Stadtwerke bis ganz große Verteilnetzbetreiber. Die Kleinen richten sich schon nach der TAB der Großen. Aber tatsächlich ist es so, es gibt vermutlich sehr, sehr viele TABs. Und es knüpfen sich die Kleinen an die Großen an, beschreiben deren TABs gleich. Und setzen auch die Informationen um, die die Großen Energieversorger benötigen. Und kommen die gleichen Anfragen auch an uns an. Mit den TABs. Aber grundsätzlich ist es schon so, dass die TABs sehr vielzeitig vorhanden sind. Also vielfältig vorhanden sind. Ist es so, dass ihr auch Ladeinfrastrukturbetreiber, kommen die direkt auf euch zu? Habt ihr da auch schon mal einen direkten Kontakt? Gibt es da Tendenzen zu sagen, ja hier müssen wir mal Standardlösungen schaffen? Also wir müssen doch mal weg von diesen 800 verschiedenen. Wie ist da euer Ansatz? Oder was gibt es da für Möglichkeiten? Das ist eben eigentlich gar keine Möglichkeit. Weil nochmal, es müssten alle Energieversorger ihre TABs gleichziehen. Das tun sie nicht. Also das wird vermutlich nicht passieren. Das heißt also die Anbindung nach oben, das ist standardisiert. Also wenn wir hier sehen, von der Fernwegtechnik die Anbindung zu den Energieversorgern ist, ich sage jetzt mal zu 90, 95 Prozent standardisiert. Da fahren wir standardisierte Protokolle, die wir schon immer fahren. Weil diese Protokolle eigentlich in einem Stadtwerk schon gang und gäbe und schon viele Jahre fahren. Weil ja Fernwegtechnik in dem Bereich von Umspannwerken, Grafostationen, aber auch im Bereich Wasser, Hochbehälteranlagen immer schon vorhanden waren. Das sind die klassischen Anbindungen zu einem Leitsystem und die bestehen. Die sind festgelegt. Die Anbindung auch nach unten, die Modbus Ankopplung, das ist auch schon ein Standard, der sich etabliert hat. Dazu kommt jetzt auch noch MQTT. Das heißt, diese Kopplungen sind auch standardisiert, aber das, was empfangen wird und dann nach oben übertragen wird, das ist immer unterschiedlich bei jedem Energieversorgeramt. Weil die TABs haben es. Das heißt also die Kopplung, Modbus, die können wir mit euch realisieren. War kein Thema. Aber das Register muss natürlich angepasst werden, was der jeweilige Energieversorger benutzt. Ja, genau. Das war jetzt nochmal das, wo ich drauf hinaus wollte. Also unser System kommuniziert ja mit der Ladeinfrastruktur über einen offenen Standard, das sogenannte OCPB-Protokoll. Und wir arbeiten ja jetzt eng zusammen. Und das Ziel ist es ja, zu eurem System praktisch eine Schnittstelle zu schaffen über MQTT, die wir als Standard ja eigentlich für jeden Verteilnetzbetreiber anwenden können. Ja, ob dann jeweils alle Daten hier durchgereicht werden oder genutzt werden pro Verteilnetzbetreiber, das ist mal eine andere Sache. Aber zumindest sind die Schnittstellen dafür da und können dann pro Verteilnetzbetreiber so angepasst werden. Das würde doch schon einen großen Schritt nach vorne machen, um zumindest für Ladeinfrastrukturhersteller mal eine Lösung zu bieten, wo man sich nicht mit jedem Verteilnetzbetreiber auseinander setzen muss. Also wichtig ist für jeden Ladeinfrastrukturanbieter, er muss diese Schnittstellen haben. So wie ihr das habt, Modbus, MQTT, das ist wirklich sehr, sehr wichtig. Sonst kommt man eigentlich nicht weiter. Zumindest mal in Deutschland und in Österreich. Da kennen wir uns ein bisschen aus. Deswegen in diesen zwei Bereichen, da kommt man ohne MQTT oder Modbus nicht weiter. Und die Schnittstellen da nach oben kümmert sich immer der Fanback-Anbieter. Ja, genau. In dem Fall dann hier. Ja, das klingt doch schon mal vielversprechend. Ich glaube, dass wir da eine gute Lösung haben mit euch zusammen. Gemeinsam da mal einen Schritt nach vorne zu machen, um da ein bisschen die Dinge gerade zu rücken oder zumindest unseren Kunden zu helfen, eine vernünftige Lösung zu haben. Ich möchte mal so ein bisschen einen Blick in die Zukunft. Also Wirkleistungssteuerung, klar, Blindleistungssteuerung, auch klar. Was wird da in Zukunft noch auf uns zukommen im Bereich Integration ins Netz? Ja, also wir sehen vielleicht noch die Frequenz. Das heißt, nach Frequenz zu steuern, F nach P, dass das vielleicht in Zukunft noch dazukommen wird. Ja. Momentan ist die Q-Vorgabe in dem Bereich noch nicht so wichtig. Momentan wird immer noch P vorgegeben. Aber das wird sich auch noch ändern. Q wird in Zukunft kommen, definitiv. Und F wird vermutlich noch, Frequenz wird dann in Zukunft auch noch dazukommen. Ja. Ja, prima. Ich denke mal, da haben wir vielleicht mal ein paar Fragen beantwortet. Falls hier noch Fragen aus dem Kurs. Wenn wir im Publikum sind, bitte gerne irgendwelche Fragen. Ansonsten denke ich mal, wären wir durch. Haben wir Fragen? Nein? Okay. Alles klar. Dann bedanke ich mich bei dir. Super nett. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch. Und ja, einen schönen Tag auf der Messe. Dankeschön. Ist ja genauso heiß wie gestern. Ja, genau. Danke. Tschüss. Tschüss. Tschüss.